sternendorf

Der Sternenhimmel  über Steinegg  & Gummer

Die Planeten am Sternenhimmel

Einmal durch das Sonnensystem

Hinauf zeigen sie, die zeitlosen Kalkriesen der Dolomiten und strecken sehnsüchtig ihre Felsspitzen. Denn dort an der Himmelskugel kreisen die Sterne in Bahnen und wenn im Schein der Nacht das Universum auftaucht, zwinkern die Planeten der Erde zu.

Das große Who is Who im Sonnensystem

Gestreift sind sie, mit Kratern übersät oder mit Ringen verziert, die schillernden Planeten unseres Sonnensystems.

Rührig ist er und der Sonne am nächsten, der kleinste Planet Merkur. Er ist ein Kind der Dämmerung und taucht nur wenige Minuten vor oder nach der Sonne auf.

Man kennt sie als Morgenstern oder Abendstern. Abgesehen vom Mond, ist die Venus der hellste Stern am Nachthimmel und manchmal sieht man sie auch im Tageslicht.

Wer mit dem Blick so weit in die Ferne schweift, der steht doch mit den Füßen auf ihr, der fruchtbaren Erde. Sie ist der dichteste Planet unseres Sonnensystems und der, mit am meisten Leben.

Planetenliebe rostet nicht, das ist wahr, doch bei so viel Eisenoxid wundert’s niemanden, wenn er so feurig da oben strahlt. Mit 27 km Höhe hat der Mars auch den höchsten Berg - den Olympus Mons - im Sonnensystem. Und das längste Talsystem, Valles Marineris, mit 4000 km.

Er ist der größte Planet in unserem Sonnensystem: der Jupiter, ein stiller behäbiger Riese, in dem mehr als 1000 Erden Platz hätten. Allein in seine Sturmregion, dem „Großen roten Fleck“, würden zwei davon passen.

Er ist der äußerste und zweitgrößte Planet im Planetensystem und unverwechselbar, denn Millionen von kleinen Steinchen, Eisbrocken und Staub und einige Monde fliegen als Ringe um Saturns Bauch. Ihn kann man schon mit bloßem Auge im Sternenhimmel erkennen.

1781 von Wilhelm Herschel entdeckt, ist der Uranus – benannt nach dem griechischen Himmelsgott – der siebte und kälteste Planet im Sonnensystem.

Der Neptun ist zwar ein Gasriese, doch so weit entfernt, dass er selbst mit dem Fernglas nicht leicht zu finden ist. Seine Position wurde daher auch nicht entdeckt, sondern errechnet. Bisher flog nur eine einzige Raumsonde – im Jahr 1989 – an ihm vorbei. Am besten sieht man ihn im Herbst und im Winter.

Am kleinen Pluto, benannt nach dem römischen Gott der Unterwelt, scheiden sich die Astronomengeister. 2006 wurde ihm der Planetenstatus aberkannt – die Kategorie der Zwergplaneten wurde hingegen für ihn eingeführt. Bis dahin galt er als neunter Planet des Sonnensystems.