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Berühmter Wallfahrtsort: Besuch in Maria Weissenstein

11.05.2021 Kultur, Sommer Eggental

Die Ursprünge des Klosters gehen aufs Jahr 1553 zurück, als die Jungfrau Maria den Bauern Leonhard Weißensteiner von einer schweren Krankheit heilte und er zum Dank eine Kapelle errichten ließ. Zur Kirche mit ihren wunderschönen Gewölbefresken von Joseph Adam Mölck gelangt man über einen Seitenaufgang, in dem Hunderte von sehenswerten Votivtafeln aufbewahrt werden. Heute bewohnen Patres des Servitenordens das Kloster, das malerisch auf dem 1520 Meter hohen Regglberg oberhalb von Petersberg liegt. Besucher können sich im Gasthaus stärken und wer mag, quartiert sich gleich in der Pilger- und Jugendherberge ein.

Lust auf Kirchen-Geschichte bekommen? Ein echtes Kleinod ist die Kirche St. Agatha, die einsam auf einer bewaldeten Anhöhe oberhalb von Deutschnofen steht. Wer reinschauen möchte, holt sich den Schlüssel im Unterkofelhof, der bereits 1332 erstmals urkundlich erwähnt wurde und selbst schon einen Besuch wert ist. Für das Kirchlein St. Helena, das mit seinem reichen Freskenschmuck als ein Hauptwerk der Bozner Malerschule um das Jahr 1400 gilt, gibt’s den Schlüssel in der Jausenstation Kreuzhof.

www.weissenstein.it