Eggental

Der Rosengarten in den Dolomiten

König Laurins Rosengarten

Die wilde Bergkette des Südtiroler Eggentals

Wer an den Rosengarten in Südtirol denkt, dem fällt wohl auch der Zwergenkönig Laurin ein, der hier, der Sage zufolge, einst seinen prächtig blühenden  Dolomitenberg Rosengarten hegte und pflegte – und schließlich verfluchte. Er belegte seine Rosen mit einem Fluch, der ihre Schönheit bei Tag und auch bei Nacht vor des Menschen Augen verstecken sollte. Dabei vergaß er jedoch, die Dämmerung in seinen Fluch mit einzubeziehen … weshalb der Rosengarten auch heute noch nur mehr im Sonnenuntergang rosenrot „blüht“ bzw. glüht: Das Phänomen des Alpenglühens – Rosadira genannt. Der Zauber des Rosengarten!

Blick auf die Enrosadira des Rosengartens von den Latemarwiesen
Enrosadira der Rosengartengruppe
Enrosadira der Rosengartengruppe im Winter
Kreuz Rotwand

Der Rosengarten in Zahlen

Doch erst recht bei Tag zieht es Wanderer, Naturliebhaber und Abenteurer hinauf in die wilde Bergkette der Dolomiten – denn diese hat 10 Gipfel, 11 Almhütten, 10 Pässe, 5 Klettersteige und reichlich Erlebnis zu bieten! Die höchste Erhebung des Rosengarten ist der Kesselkogel mit 3004 m, dicht gefolgt von der Rosengartenspitze mit 2.981 m. Ganze acht Kilometer zieht sich die Rosengartengruppe als Teil des Naturparks Schlern-Rosengarten am Horizont entlang. Wandern, biken, klettern, rodeln, Skitouren gehen, Ski fahren, langlaufen … wer den Rosengarten erleben möchte, kann das auf die ihm liebste Art und Weise tun. Die Abenteuergrenze ist der Gipfel!