Eggental & Aldein

Kulinarische Spezialitätenwochen Wild & Wald

Kulinarische Spezialitäten im Eggental & in Aldein

18/09 - 04/10/2020

Wer die leckeren Wildgerichte liebt und gerne isst, sollte sich den kulinarischen Frühherbst im Eggental und in Aldein nicht entgehen lassen. Gerade der Herbst mit seiner Fülle an sommerreifen Früchten, Beeren, Kräutern und Pilzen liefert die gesunden, natürlichen Zutaten für die schmackhaften Variationen der Wildgerichte. 
Also, lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie vom 18. September bis zum 04. Oktober 2020 in den Restaurants im Eggental und in Aldein spezielle Wild- und Waldgerichte unter der traumhaften Bergkulisse der Dolomiten

Tipp: Vom 19.09. bis 03.10.2020 werden tolle Wanderungen & Aktivitäten bei den Wild & Waldwochen in Welschnofen angeboten!

Teilnehmende Restaurants

Kirnig – Südtiroler Edelpilze, Kernig und Echt

Die beiden Junglandwirte Andreas und Josef produzieren in einem alten umgebauten Hof in Aldein Südtirols erste Edelpilze und versorgen die einheimische Gastronomie und Feinschmecker mit ihren köstlichen Pilzen.  
Besichtigung und Führung durch die Produktionsstätte mit anschließender Verkostung der edlen Pilze.

Termine: 18.09.2020 | 25.09.2020 | 02.10.2020
Uhrzeit: von 16.00 bis 18.00 Uhr
Treffpunkt: „Hof im Thal“ in Aldein
Anmeldung erforderlich: Tel +39 0471 619500
Preis: 8,00 €/Person
www.kirnig.com

Hirschgulasch, Polenta und Rotkraut

WILD KOCHEN

10 Tipps zum Thema Wildfleisch

1.    Wild sollte idealerweise mindestens 10 Tage, wenn möglich im Fell, abhängen. Danach sollte man das Wild vor dem Braten mit einem scharfen, spitzen Messer von Sehnen und Häutchen befreien.
2.    Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass das Wildfleisch schön fest ist und eine dunkelrote Farbe hat. Dies zeugt von der Frische und der Qualität des Fleisches.
3.    Das Wildfleisch ist sehr zart und saftig – ein mageres Fleisch, weshalb es bei der Zubereitung gilt, einige Besonderheiten zu beachten. Bei der Wurstverarbeitung sollte man deshalb zu Wildfleisch immer etwas Schweinefleisch beimengen, da ansonsten die Wildwurst später viel zu zäh ist.
4.    Wild ist ein echter Gewinner unter den Fleischsorten. Es ist nämlich arm an Fett und reich an Eiweiß, B-Vitaminen und Spurenelementen wie Eisen und Zink. Da Wild in der freien Natur lebt, besitzt es viel Muskelfleisch und enthält keine schädlichen Fremdstoffe. Im Gegenteil: Die vielen ungesättigten Fettsäuren, welche im Wildfleisch vorkommen, sind vorbeugend gegen Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen!
5.    Gewürze und frische Kräuter verleihen dem Wild mehr Aroma. Der Wild-Eigengeschmack wird vor allem durch Beimengen von Wacholder, Lorbeer, Thymian, Rosmarin, Minze oder Preiselbeeren besonders betont. Raffinierte Hobbyköche mengen auch dunkle Kochschokolade für eine extrafeine Note bei.
6.    Bei starkem Wildgeschmack am besten mit Rotwein, Kräutern oder Wacholder beizen.
7.    Vor dem Garen muss das Fleisch immer angebraten werden. Danach sollte man das Wildfleisch langsam durchgaren. Das sanfte Garen bei Wildfleisch ist wichtig, da so das Fleisch am zartesten bleibt. Ideal wäre, wenn das Fleisch im Inneren mindestens einige Minuten lang eine Temperatur von 80 Grad erreicht. Eine Garprobe kann man mit dem Finder durchführen: Kann man noch weit in das Fleisch hineindrücken, ist das Fleisch noch sehr roh. Gibt es nicht mehr nach, ist es durchgegart.
8.    Als Beilagen zu Wild eignen sich Blaukraut, Polenta, Knödel, Schupfnudel & natürlich Pilze.
9.    Zu einem guten Wildgericht gehört zweifelsohne ein passendes Getränk. Vollschmeckende Rotweine, entweder lieblich oder trocken je nach Geschmack, krönen das Gericht.
10.    Die Wildsaison geht von Mai bis Mitte Oktober. Achtung: von Ende September bis Anfang Oktober ist der Rothirsch in der Brunft & somit das Fleisch nicht sehr genießbar!

Hirschmedaillons mit Schupfnudeln

REZEPT-TIPP: KOCHEN und GENIESSEN

Hirschrückensteaks im Speckmantel mit Steinpilze

Zutaten
800 Gramm Hirschrücken
12 Scheiben Speck
500 Gramm Steinpilze
1 Schuss Portwein
1 Bündel Rosmarin
1 Bündel Petersilie
2 Esslöffel Butter
1 Schuss Olivenöl
1 Prise Salz, Pfeffer und Zucker

Hirschrücken von den Knochen lösen und die Silberhaut entfernen. Hirschrückenfilet (800 g) in dreifingerbreite Scheiben schneiden und zur Seite stellen.
Rosmarin gleichmäßig auf dem Speck verteilen, dann die Fleischstücke mit den 12 Speckstreifen einwickeln und mit Küchengarn fixieren und salzen. 
Die Medaillons in einer Pfanne mit zerlassener Butter anbraten bis sie kross sind. Das Fleisch zum Warmhalten und Garen bei 120°C in den Ofen stellen.
Den verbliebenen Bratensaft in der Pfanne pfeffern, mit Rosmarin schwenken, mit Portwein ablöschen und eindicken lassen. Dies ergibt eine sehr leckere Soße zum Fleisch. 
Die geputzten und geschnittenen Steinpilze (500 g) in einer Pfanne mit Öl sautieren und mit Knoblauch, Petersilie, Pfeffer, Salz und Butter abschmecken.
Alles auf einen Teller anrichten und servieren.
Zu diesem leckeren Herbstgericht passt ein kraftvoller Rotwein!

  • Wildburger Mayrl Alm
    Latschenzuckerhalbgefrorenes mit Waldfrüchten
    Weisse und Aschetortelloni mit Steinpilzen gefüllt
    Rehrückenfilet und Steinpilze
    Tortelloni mit Hirschragout
    Hirschgulasch, Polenta und Rotkraut